Waldmythenweg Waldbröl: zauberhafte Wanderwege

Elfen, Zwerge und Riesen sind in der Literatur, aber auch in der Natur des Bergischen Landes zu finden. Der Waldmythenweg in Waldbröl stellt diverse Fabelwesen an elf Stationen vor und ist besonders für Familien mit Kindern geeignet. Der rund 13 Kilometer lange Weg ist Teil des Naturparks Bergisches Land.

Vielseitig: der Naturpark Bergisches Land

Das Bergische Land erhielt seinen Namen nicht durch die hügelige Topographie, sondern durch die Grafen von Berg, denen zahlreiche Ländereien im Umkreis gehörten. Das Geschlecht derer von Berg residierte einst auf Schloss Burg, einem ebenfalls sehr beliebten Ausflugsziel in der Region. Das Gebiet in Nordrhein-Westfalen ist ein durch zahlreiche Täler durchbrochener Mittelgebirgsraum mit einem hohen Wasserreichtum. So befinden sich siebzehn Talsperren im Naturpark Bergisches Land. Darüber hinaus laden 44 Wanderwege zur Erkundung ein. Einer davon ist der Waldmythenweg im Oberbergischen Kreis.

Die Druidenstation des Waldmythenwegs. Foto: Mirja Dahlmann

Waldmythenweg – auf den Spuren sagenhafter Wesen

Der leicht begehbare Wanderweg besticht nicht nur durch seine zauberhafte Natur, sondern auch durch die informativen Tafeln, die auch mit einer Audiofunktion versehen sind. Das interaktive Erlebnis ist allerdings nur möglich, wenn zuvor kräftig an der Kurbel gedreht wird, was man aber als zusätzliches Arm-Workout ansehen kann. So informieren Tafel und Audio beispielsweise über die legendäre Sagengestalt Robin Hood oder über die Druiden, deren prominentester Vertreter wohl Miraculix aus den Asterix-Comics ist. Die Tafeln sind ein Mix von prominenten Beispielen aus Literatur, Film sowie historischen Quellen und als pädagogisch wertvoll anzusehen. Das Angebot richtet sich natürlich primär an Kinder, was auch der Grund dafür ist, dass einige Fakten auch vereinfacht werden. Die Tafeln am Wegesrand säumen hier und da den Weg und sind in eine Kulturlandschaft aus Wald und Feuchtwiesen eingebettet.

Feuchtwiese am Waldmythenweg Foto: Jessica Wunderling

Märchen, Sagen und Magie im Bergischen Land

Reizvoll ist der Wanderweg natürlich auch für Rollenspieler, Larper oder andere Liebhaber fantastischer Geschichten. Neben Druiden und Hexen entdecken Besucher auch Zwerge, Elfen oder Riesen und erfahren mehr über deren Rezeption in Film und Literatur. Lobend sollte erwähnt werden, dass zahlreiche Aspekte, zum Beispiel die Rolle der Riesen in Schöpfungsmythen, nicht unerwähnt bleiben.

Waldbröl: Der Baumwipfelpfad Panarbora

Auf dem Gebiet des Waldmythenwegs befindet sich auch der Baumwipfelpfad Panarbora, der allerdings nicht direkt vom Wanderweg aus zu erreichen ist. Der Zugang befindet sich bei der gleichnamigen Jugendherberge, die sich durch ihr interessantes Design gut in die Naturlandschaft einfügt. Die 34 Meter hohe Aussichtsplattform bietet einen guten Ausblick auf die Natur des Bergischen Landes. Der Baumwipfelpfad des Projekts ist mit 1635 Metern der längste in NRW und informiert an einzelnen Stationen über verschiedene Baumarten, die Tiere des Waldes oder über den Wandel der Bergischen Landschaft. Der Pfad ist barrierefrei. Momentan können Wanderer die Konstruktion der Pandemie wegen nur von unten betrachten. Zu regulären Öffnungszeiten erfreuen sich Besucher aber an zusätzlichen Naturerlebnissen, zum Beispiel dem Sinnesrundweg mit Kräutergarten.

Der Baumwipfelpfad aus der Froschperspektive Foto: Mirja Dahlmann

Weitere Attraktionen des Bergischen Landes

Titelfoto: Jessica Wunderling

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